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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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Samstag, 23. Juni 2018 - 20:13 Uhr

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Informationen zur "Initiative Oberschule"

Initiative OberschuleHier gibt Informationen zu vergangenen und laufenden Projekten.

1.

IOS- Projekt im Schuljahr 2007/2008

"Was soll/kann ich bloß werden?"

Planung, Entwurf und Bau eines multifunktional zu nutzenden, künstlerisch gestalteten Schulhof-Objektes i.S. von Berufsfindung

Die Oberschule Werder (Havel) hat zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern (SuS) den Übergang in das Berufs- und Arbeitsleben sowie in weiterführende Bildungsgänge zu erleichtern.

Seit vielen Jahren ist die prekäre Arbeitsmarktsituation sowie eine entsprechende Lage auf dem Ausbildungsmarkt ein Grund, dass SuS Probleme haben, einen optimalen Übergang in ihren persönlichen Lebensalltag zu finden. Sie verfügen teilweise über diffuse oder unrealistische Vorstellungen von ihrer bevorstehenden Ausbildung.

Oftmals sind es schwache schulische Leistungen aber auch fehlende Kompetenzen, entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten, den optimalen Berufswunsch oder -weg zu finden. Soziale Hintergründe rücken zudem in den Fokus und erschweren diesen Übergang. Die Schule versucht über berufliche Praktika und ein neues handlungsorientiertes Konzept zur Berufsorientierung und -vorbereitung darauf zu reagieren. Dazu wurde im Raum Werder ein Netzwerk zwischen Schule und Wirtschaft initiiert. Im Rahmen des bundesweit einmaligen Innovationsverbundes (iVB) Schule - Hochschule werden diese Übergangsprozesse der SuS untersucht und konkret mit flankierenden Hilfsmaßnahmen wissenschaftlich von der Universität Potsdam begleitet.

Das vorliegende Projekt dient der Suche nach den persönlichen individuellen Zielen und soll ebenfalls ein Meilenstein im Gesamtkontext Übergang Schule- Beruf darstellen.

SuS können ihre Berufswünsche nicht artikulieren, sie kennen keine ausreichenden beruflichen Möglichkeiten bzw. entscheiden sich für einen Weg zum Abitur, weil sie keine äquivalenten Wege sehen. Des Weiteren ist erkennbar, dass die SuS über einen Mangel an personalen Kompetenzen verfügen. Sie schätzen sich selbst als schlecht ein, zeigen kaum Selbstwertgefühl, weil sie sich gegenüber höher gebildeten SuS als minderwertig empfinden. Im Schulalltag kann sich dies durch Resignation, häufiges Fehlen, unentschuldigtes Fernbleiben, schlechte Zensuren und durch ein zum Teil angstvoll geprägtes Verhalten zeigen. Positive Erscheinungen sind soziale Kompetenzen, sie sind meistens nett, freundlich, hilfsbereit und begeisterungsfähig, was u.a. beim Umgang mit anderen Menschen zu beobachten ist z. B. bei der Pflege von kranken und älteren Menschen im Altersheim.

Die Einführung der Oberschule veränderte auch an unserer Schule das Clientel der Schülerschaft. Soziale Aspekte stehen zunehmend im Mittelpunkt.

Eine erste gemeinsame Aktion war das bundesweite Projekt des Schuljahres 2006/2007 „Schule ohne Gewalt/Schule ohne Rassismus“ (SOR).

Ziele dieses Projektes waren:

- Entwicklung von Toleranz, Solidarität und Abbau von Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit, - Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz,  Demokratieerziehung, - Erziehung zu Eigeninitiative und Zivilcourage, - Gewaltprävention, Streitschlichterausbildung, - Erkenntnisse zum  „Extremismus“ und Kompetenzerziehung. Das Projekt war ein großer Erfolg.

Um diesen Erfolg weiter auszubauen, bedarf es weiterer alters- und geschlechter-übergreifender Projekte. Dazu ist flankierend zur Optimierung des Übergangs von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt ein lokales Netzwerk Schule-Wirtschaft unter Schirrmherrschaft der Stadt Werder (Havel) entstanden.

Das vorliegende Projekt ist ein optimaler Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes hinsichtlich beruflicher Orientierung und Vorbereitung unter Mitwirkung aller Klassen und Lehrer.

Ziele/Inhalte des Projektes:

I. Berufsorientierung und Hilfe bei der Berufswahlentscheidung

Durch eine umfassende Evaluation ist geplant, vor und nach dem Projekt, herauszufiltern, welche Berufswünsche vorliegen und ob die Maßnahmen der Berufswahl förderlich/nicht förderlich waren bzw. wo individuelle Zukunftsinteressen liegen. Jugendliche, die frühzeitig in praxisrelevante Felder eingebunden werden, verhalten sich erfahrungsgemäß zielstrebiger und zeigen mehr Eigeninitiative.

II. Ausprägung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

Für die bevorstehende Ausbildung ist es erforderlich, die Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie die Fähigkeit zu sozialer Verantwortung als Grundkompetenzen zu entwickeln.

III. Förderung eines angenehmen Miteinander im Schulklima durch gemeinsames Bauen Das Projekt folgt dem pädagogischen Ansatz des Praxislernens. Hierbei verbindet  sich die "ernsthafte" praktische Tätigkeit in realen Lebens- und Arbeitssituationen mit dem schulischen Lernen.

Der Projekt-Verlauf selbst umfasst vier Phasen:

1. Die Beteiligten lernen sich kennen, klären Ziele und Ressourcen und halten den derzeitigen Ist-Zustand fest. (In, - Desinteresse für das Handwerk, Interesse für einen praktischen Beruf, spezielle soziale Kompetenzen des Helfens und Miteinander Lernens, Wünsche zur Veränderung des Schulumfeldes)

2. Die Beteiligten entwerfen zeichnerisch und räumlich ihre Ideen. Die besten Modelle und Zeichnungen werden von einer Jury prämiert. Im Vorfeld ist noch nicht genau klar, was konkret gebaut wird. Dieses Projekt orientiert sich eher am Prozessgedanken, der sich strukturell entwickelt.

3. Unter flexibler, wechselnder Präsenz der Teilnehmer wird innerhalb des vereinbarten Zeitraums die Konstruktion errichtet. Ausreichend Zeit verwenden wir auf das Erreichen der erwünschten Entwicklungs- und Bildungseffekte (Aktion und Reflexion). Ein deutlicher Höhepunkt ist die feierliche Eröffnung bzw. Übergabe des Objekts an die künftigen Nutzer.

4. Abschließend werden die Ergebnisse des Projekts auf vielfältige Weise gesichtet, evaluiert und durch gezielte pädagogische Maßnahmen in den Alltag übertragen.

5. Die Lehrkräfte werden in alle Phasen integriert, wobei die Fachkonferenzen WAT, Kunst und LER hauptverantwortlich sind. Im WAT- Unterricht wurde der Komplex Holzbearbeitung vorgezogen. Alle anderen LK erhalten klar strukturierte Aufgabenstellungen.

6. Einbeziehung der Schulsozialarbeiterin in alle Phasen des Projektes, insbesondere bei der Entwicklung der Fragebögen incl. Auswertung, Dokumentation sowie bei der praktischen Umsetzung und sozialpädagogischen Betreuung der Gruppen

Organisationsform:

Alle 15 Klassen und alle Lehrer sind beteiligt, wobei für die letzte Phase des Bauens nur die 7. - 9.Klassen hinzugezogen werden. D.h. es bauen insgesamt 10 Klassen innerhalb von 14 Tagen.

Lehrkräfte sind von der Planung bis zur Bauausfertigung begleitend in das Projekt eingebunden. Sie wählen die Schüler für die Projektabschnitte aus und betreuen diese. Sie halten Kontakte zu den einheimischen Firmen und Sponsoren und vermitteln Elternaktivitäten. Die Schulleitung hält die Verbindung zum Schulträger (Bauamt). Die Arbeitsschritte werden dokumentiert, Öffentlichkeitsarbeit wird geleistet. Die LK unterstützen das weitere Entwickeln der gefundenen Berufsorientierung, der Schlüsselkompetenzen und des Schulklimas.

Das Vorhaben wird per Video und Foto dokumentiert. Es soll eine Video-Dokumentation über den Bau der Holzhütte entstehen, in dem alle Bauetappen dokumentiert werden. Das Video soll auch Schlüsselkompetenzen der mitwirkenden Schüler zeigen. Parallel zu dem Video werden reale Fotos für die Printausgaben gemacht. Diese sollen zudem auch das Video bereichern und der öffentlichwirksamen Arbeit der Schule dienen. Wir planen auch, Fragmente des Videos auf unsere Homepage zu stellen und dadurch auch andere Schulen für das Vorhaben zu interessieren. Insgesamt erleben und gestalten die Schüler die komplexe Vorbereitung, Planung, Durchführung und Evaluation hautnah mit.

 

2.

IOS- Projekt im Schuljahr 2008/2009 - in Bearbeitung

"Werder goes Europe"

Ein gemeinsames Projekt der Carl-von-Ossietzky-Oberschule (Werder) und Der Einen Welt e.V. (Berlin)

Hintergrund des Projektes: Erwerb von Schlüsselkompetenzen

Interkulturelle Kompetenzen gelten immer häufiger als Schlüsselkompetenzen, sich in der heterogenen Gesellschaft orientieren und die eigene Lebenswelt  zu gestalten. Schulen kommt  dabei eine wichtige Aufgabe zu.
An unserer Schule gibt es einen großen Anteil an Schülerinnen und Schüler, die durch ihr soziales und familiäres Umfeld sowie durch Defizite im Verhalten und Lernen nicht ausreichend auf die Möglichkeiten und Anforderungen der globalen Entwicklungen vorbereitet werden.
Unsere Schüler kommen aus einer ländlich geprägten Region, wo der Anteil von Migranten an der Bevölkerung sehr gering ist. Viele Schülerinnen und Schüler waren noch nie im Ausland, so dass ein Kennenlernen und der Umgang mit fremden Kulturen bisher nicht möglich war.
Im Schuljahr 2006/07 beteiligte sich die Carl-von-Ossietzky-Oberschule Werder im Rahmen einer Projektwoche am bundesweiten Projekt "Schule ohne Gewalt / Schule ohne Rassismus". Ziele waren: Entwicklung von Toleranz, Abbau von Fremdenfeindlichkeit, Bekämpfung von Rassismus, Demokratieerziehung,  Zivilcourage, Gewaltprävention, etc. Diese und andere Aktivitäten wirken jedoch oft nur bedingt auf den Unterricht und den  Schulalltag.
Über den Schülerclub  wurden einzelne Schülerinnen und Schüler nach ihrem Interesse am Projekt befragt. Es fanden 2007 drei Treffen mit Schulleitung, Sozialarbeiterin und Lehrern statt, um über die Projektidee zu informieren und interessierte Lehrer für eine Mitarbeit zu gewinnen.


Modellhafter Aufbau

In dem Modellversuch erarbeitet die Schule zusammen mit Experten aus der internationalen Jugendarbeit entsprechend den Voraussetzungen und den Interessen der Schüler und Pädagogen passende Angebote und Lernformen des interkulturellen Lernens (IKL) für den schulischen Kontext (z.B. Projekttage, Schulpartnerschaften, Studien- und Bildungsreisen, Praktika, Lehr- und Lernmodule IKL). Die Angebote werden an die schulischen Gegebenheiten angepasst, so dass eben nicht nur punktuelle Projekte entstehen, sondern ein nachhaltiges und bedarfsgerechtes Konzept zum IKL entwickelt wird. Durch den kontinuierlichen Aufbau des Projekts (2-3 Jahre) sollen Anreize geschaffen werden, internationale Ansätze im schulischen Lebensraum zu verankern und Neugier bei allen Beteiligten zu wecken.

Projektinhalte

Inhaltliche Bestandteile des Projektes sind drei Bereiche: IKL (Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch Methoden des außerschulischen Lernens wie Simulationen, Rollenspiele, Selbstreflexion etc.), Information über Jugendmobilität (welche Möglichkeiten bietet Europa den Jugendlichen bzw. Schulen, Information und Beratung zu Mobilitätsprogrammen) und Schulentwicklung / Aufbau einer Schulpartnerschaft (langfristige Kooperation mit einer Schule im Ausland: Partnerschule in Polen, Fördermittel für Schulpartnerschaft beantragen: Coaching, Qualifizierung der Lehrkräfte und nicht zuletzt Einbeziehung von Eltern und außerschulischen Partnern zur kontinuierlichen Mitarbeit).

Partizipation aller Beteiligten

Von Anfang an werden verschiedene Beteiligte einbezogen: Schulleitung, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schüler/innen, außerschulische Partner usw. (Durchführung von zwei Open Space /Zukunftswerkstätten zuerst mit den Erwachsenen, dann mit der gesamten Schule, sowie weiterführendes Coaching durch Experten der internationalen Jugendarbeit).

Meilensteine für das Schuljahr 2008/09

Das Projekt gliedert sich über mehrere Schritte:
1. Kennenlernen aller Projektbeteiligten, Bekanntmachung des Projekts (Vorstellung des Projekts beim Lehrkörper, Eltern, außerschulischen Partnern und in den Klassen, sowie auf der Schulwebsite.)                                                                       2. Vorbereitung und Durchführung einer Zukunftswerkstatt / eines Open Space mit Lehrkräften, Schulsozialarbeitern und außerschulischen Partnern zum  Kennen lernen und Erlernen der Methode und Ideensicherung der Erwachsenen.
3. Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Open Space für die gesamte Schule und AG "Interkulturelles Lernen“ mit interessierten Lehrkräften und später auch Schüler/innen.
4. Durchführung Open Space für alle Schüler/innen, Lehrkräfte und Interessierte an zwei Schultagen mit anschließender Dokumentation und Evaluation der Ergebnisse.
5. Begleitendes Coaching zur Klärung weiterer Schritte mit dem langfristigen Ziel des Aufbaus nachhaltiger Strukturen für interkulturelles Lernen und int. Arbeit ( z.B. Unterstützung bei der Suche nach Partnerschulen im Ausland, Vorbereitungsbesuch...)

Außerschulischer Partner

„Die Eine Welt“ ist ein gemeinnütziger Verein, der Verständnis und Toleranz für andere Kulturen bei jungen Menschen fördern möchte.
Zu diesem Zweck geben wir seit 17 Jahren die Informationsbroschüre „Treffpunkt Eine Welt„ heraus, in der sich verschiedenen Anbieter von internationalen Begegnungen, Sprachreisen, Workcamps, Au Pair, Praktika und Freiwilligendiensten vorstellen.
„Die Eine Welt“ ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und lokaler Partner im europäischen Jugendinformationsnetzwerk Eurodesk, das über Auslandsmöglichkeiten für Jugendliche in ganz Europa informiert.

Die Eine Welt bietet:
• Informationsveranstaltungen zu Auslandsaufenthalten junger Menschen
• Beratungen zum EU-Aktionsprogramm JUGEND IN AKTION
• Beratung und Coaching
• Entwicklung und Management von
Projekten der nationalen und internationalen Jugendarbeit
• Beratung über Fördermöglichkeiten und Unterstützung bei der Antragstellung
• Hilfe bei der Suche nach Projektpartnern
in Europa
• Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen (Zukunftswerkstätten, Open Space u.a.)

Kontakt:

Die Eine Welt e.V.
Pamela Kain / Tanja Zobolski
Glogauer Str. 21
10999 Berlin
Tel.: 030-610 74 815
Fax: 030-610 74 818
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Dieses Projekt wird im Rahmen der ‚Initiative Oberschule‘ (IOS) vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, vom Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Die ‚Initiative Oberschule‘ (IOS) unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Oberschulen und außerschulischen Partnern, die dazu dienen sollen, die Ausbildungsfähigkeit der Jungen und Mädchen an Oberschulen zu verbessern, ihre Sozialkompetenzen zu stärken und eine bessere Berufsorientierung zu garantieren. Gleichzeitig sollen durch IOS-Projekte die Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer als wichtige Begleiter der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg der Ausbildungsplatzsuche.

 

 

3.

IOS- Projekt im Schuljahr 2008/2009- in Bearbeitung

"Streitschlichterausbildung"

 

Brandenburgischer Bildungsserver (BBS)

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

 

 

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