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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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Samstag, 23. Juni 2018 - 10:40 Uhr

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Förderung

Förderung an der Oberschule-WerderAn der Oberschule Werder gibt es ein erfolgreiches Förderungskonzept für Schülerinnen und Schüler, die in einzelnen Lernbereichen Schwierigkeiten haben bzw. sich optimal auf Klassenarbeiten vorbereiten möchten.

Wir bieten am Nachmittag, wenn möglich,Förderunterricht in folgenden Fächern an: Mathematik, Englisch, Deutsch und Französisch. In Absprache helfen auch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer in allen anderen Lernbereichen.

Seit dem Schuljahr 2005/2006 ist unsere Schule in Potsdam- Mittelmark eine Stützpunktschule für Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Frau Huber hilft als Deutschlehrerin und ausgebildete LRS-Spezialistin allen Mädchen und Jungen, die über große Schwierigkeiten verfügen. In Absprache mit den Eltern, der Klassen- und Deutschlehrkraft wird ein individueller Hilfeplan erstellt. Wer Fragen dazu hat, kann sich jederzeit an Frau Huber oder die Schulleitung wenden.

Welche Möglichkeiten gibt es für Schüler mit einer LRS?


Am Beginn des Schuljahres werden diagnostizierte Schüler erfasst und Schüler, bei denen eine LRS vermutet wird, der Schulpsychologin zur Diagnostik vorgestellt.
In den Jahrgangsstufenkonferenzen werden nach Absprachen mit Fach -, Klassenlehrern und Eltern unter pädagogischen Gesichtspunkten und der Berücksichtigung des Entwicklungsstandes Beschlüsse zur Gewährung von Nachteilsausgleich oder zur Abweichung von den allgemeinen Bewertungsmaßstäben gefasst. Für die betroffenen Schüler wird Förderunterricht angeboten. Ziel ist es dabei, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie in die Unterrichtsabläufe zunehmend zu integrieren.

Was verstehe ich unter der Leserechtschreibschwäche (LRS) und unter der Matheschwäche (Dyskalkolie)?

Legasthenie

Kinder, deren schulische Leistungen nicht den allgemeinen Anforderungen entsprechen, sind nicht unbedingt faul oder weniger begabt. Sollten sich gerade beim Erlernen des Lesens und Schreibens unerwartete Schwierigkeiten ergeben, ist es ratsam, mit dem Klassenlehrer oder dem entsprechenden Fachlehrer Rücksprache zu halten.
Er erlebt das Kind im Klassenverband und kann besser beobachten, wie lange es sich z.B. konzentrieren kann. In den ersten zwei Schuljahren wird der Grundstein für die gesamte schulische Entwicklung ihres Kindes gelegt, also scheuen Sie sich nicht, sich öfter nach den Fortschritten und Problemen Ihres Kindes zu erkundigen.
Das Lesen und Schreiben bildet die Grundlage für jedes weitere Schulfach und wirkt sich somit auf die Leistungsfähigkeit Ihres Kindes aus. Erstklässler lernen heute nach verschiedenen Leselernmethoden das Lesen. Wird die synthetische Methode eingesetzt, bei der die Kinder das Wort Lautzeichen für Lautzeichen ´zusammenschleifen´, fallen Lernschwierigkeiten zu einem früheren Zeitpunkt auf als bei der Ganzwortmethode oder einer Methode, die sich aus beiden Vorgehensweisen zusammensetzt.
Die analytische Ganzwortmethode geht von ganzen Wörtern aus und führt durch Aufgliederung dieser Ganzheiten zur Erfassung der einzelnen Lautzeichen. Synthetisch unterrichtete Schüler kann man schon zwischen den Herbst- und den Weihnachtsferien mit der Aufgabe prüfen, aus zwei Lauten eine Silbe zu erlesen. Schüler, die nach anderen Methoden unterrichtet werden, sollten bis zur Mitte des Schuljahres in der Lage sein, aus Buchstabenkarten z.B. (R), (T), (O) die Wörter Rot und Tor aufzubauen.
Zu Beginn der zweiten Klasse und später zeigen sich bei Legasthenikern oft Leseunlust, ein langsameres Lesetempo und ungenaues Lesen, was dem Kind oft als Flüchtigkeitsfehler vorgeworfen wird.
Zwangsläufig aber führen die leichteren und schwereren Leselernprobleme zu Rechtschreibschwierigkeiten.

Bei jüngeren Legasthenikern findet man häufig die Verwechslung ähnlich klingender Laute, wie o-u, e-i, s-ß-sch-z. Diese Fehler gelten als Anzeichen einer Hörverarbeitungsschwäche. In anderen Fällen kommt gelegentlich das Vertauschen von Buchstaben wie b-d-g, a-o und das Vertauschen von Reihenfolgen (Korne statt Krone) vor. Diese Fehler deuten auf Unsicherheiten bei der Raumlage und beim Erfassen von Reihenfolgen hin.

Was ist Legasthenie ?

Wörtlich übersetzt bedeutet Legasthenie Leseschwäche (Legere = Lesen; Asthenie = Schwäche).
Über die Ursachen der Legasthenie streitet sich die Wissenschaft. Wo die Mediziner reduzierte Leistungsfähigkeit in bestimmten Bereichen des Gehirns vermuten, glauben Psychologen und Pädagogen schulische Lernstörungen zu erkennen. Tatsächlich hat die Legasthenie vermutlich so viele verschiedene Ursachen wie es Legastheniker gibt.
Wichtig zu bemerken ist allerdings, dass Legastheniker zumeist durchschnittlich oder gar überdurchschnittlich intelligent sind und dass die Probleme beim Erlernen des Lesens und Schreibens mit Hilfe einer Förderung begrenzt oder gar beseitigt werden können.

Dyskalkulie

Mathematik kann jeder lernen

Der Mathematikunterricht nimmt in der Schule eine besondere Stellung ein. Befragt man Schüler nach ihrem Lieblingsfach, so wird nur selten die Antwort: "Mathe!" lauten.
Nur allzu oft "leiden" die Schüler, wenn sie mit ihrem "Angstfach" konfrontiert werden. Das Versagen des Kindes führt zu Resignation, wobei die Ursachen häufig auf Mängel in der eigenen Persönlichkeit zurückgeführt werden.
Lehrer und Eltern finden keinen Rat. Zweifel an der Willensbereitschaft des Kindes sind kritisch zu hinterfragen. Sicherlich kommt es häufig vor, dass rechenschwache Kinder nicht "mitarbeiten" wollen - oder nicht können?

"Falsches" Üben ist ein negativer Verstärker, der die elterliche Geduld belastet und die Motivation des Kindes hemmt. Eine Kettenreaktion nimmt ihren Lauf, da sich Wissenslücken und psychologische Barrieren in Defiziten verfestigen, die sich dann zu immer größeren Problemen auf den späteren Stufen der mathematischen Ausbildung auswachsen.
Wenn Eltern beobachten, dass...
• das Kind bei den Hausaufgaben stundenlang über den Aufgaben grübelt anstatt zu rechnen,
• das Kind bei den Hausaufgaben übermäßig erschöpft wirkt,
• das Kind bereits Erlerntes schnell vergisst und zunehmend orientierungslos wird,
• das Kind grundsätzlich mit der Mathematik auf "Kriegsfuß" steht und mit Bauchschmerzen in den Mathematikunterricht geht, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.

Förderkurse für rechenschwache Kinder

Das Zusammensein in Kleingruppen begünstigt die Ursachenforschung für die "Rechenschwäche", typischen Fehlern kann entsprechend begegnet werden, Lösungen werden angeboten.
Die Förderungen des Rechenverständnisses und des logischen Denkens steht hierbei im Vordergrund. Spielerisch werden Zugänge zu den Aufgaben geboten.
Konzentrations- und Entspannungsübungen erleichtern das Lernen. Entdecken ist der Weg; - Erfolg und Spaß in der Mathematik sind das Ziel

Förderunterricht:  siehe Aushänge in der Schule


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