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Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe
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Freitag, 14. Dezember 2018 - 15:54 Uhr

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Unterricht an unserer Schule

Unterricht an der Oberschule-WerderDer Unterricht findet an der Oberschule Werder im Klassenverband statt.

Als ehemalige Realschule gibt es in den einzelnen Jahrgangsstufen einige Unterschiede. Für die 7.Klassen begann ab dem Schuljahr 2005/2006 die Unterrichtsorganisation der integrativen Oberschule. Dazu wurde ein Beschluss durch die Schulkonferenz im Einvernehmen mit der Stadt Werder/Havel gefasst. Die Mädchen und Jungen werden dann ab dem 2.Halbjahr in den Fächern Mathematik und Englisch in Kursen unterrichtet. Die Klassen 8, 9 und 10 verbleiben im System der Realschule. Bei den Versetzungsbestimmungen gibt es jedoch Unterschiede. Ab dem Schuljahr 2006/2007 wird der Unterricht in den Klassen der Oberschule in klasseninternen Lerngruppen erteilt. Die Heterogenität der Lerngruppen ermöglich ein optimaleren Lernprozess, das gute und leistungsschwache Schüler gemeinsam lernen. Entsprechende Beschlüsse wurden von den Mitwirkungsgremien gefasst. Das Staatliche Schulamt Brandenburg hat ebenfalls zugestimmt. Das ganzheitliches Kompetenzmodell ist Grundlage des schulischen Lernens. Alle Rahmenlehrpläne gehen vom kompetenzfundierten Lernansatz aus und sehen so schulisches Lernen und individuelle Persönlichkeitsbildung im Zusammenhang. 

Kompetenzen bezeichnen ein Vermögen des einzelnen Menschen, das ihn befähigt, sein persönliches, berufliches und gesellschaftliches Leben verantwortlich und persönlich befriedigend zu führen und seine Umwelt mitzugestalten. Kompetenzen werden im individuellen Entwicklungsprozess aufgebaut und immer weiter vervollkommnet. Die Schule kann diesen Prozess fördern und unterstützen. Deshalb muss sie sich in Unterricht und Erziehung auf die Förderung der Kompetenzen hin orientieren.

 

Was ist unter den einzelnen Kompetenzen zu verstehen?

Sachkompetenz: Sie zielt auf den Erwerb sachlicher Kenntnisse und Einsichten in einem Fachgebiet und an seinen Schnittstellen zu anderen Gebieten,auf die Anwendung der Kenntnisse und ihre Verknüpfung in lebensnahen Handlungszusammenhängen. Im Unterschied zu den anderen Kompetenzbereichen ist Sachkompetenz fachspezifisch bestimmbar. Sie zu erwerben, schließt die individuelle Aneignung von Kenntnissen (Fakten, Regeln, Gesetzen, Begriffen, Definitionen), das Erkennen von Zusammenhängen, das Verstehen von Argumenten, Erklärungen sowie das Urteilen und Beurteilen z.B. von Thesen, Theorien ein.

Methodenkompetenz: Sie beinhaltet, den eigenen Lernprozess in seinen fachspezifischen, sozialen und personalen Dimensionen bewusst, zielorientiert, ö- konomisch und kreativ zu gestalten und dabei auf ein Repertoire von Aneignungs-, Verarbeitungs- und Präsentationsweisen zur ückzugreifen. Sie fördert damit die Entscheidungsfreiheit und Souveränität des Einzelnen. Die Aneignungs-, Erkenntnis und Arbeitsmethoden sind teils fachspezifisch und teils fachunabhängig. Letztere umfassen folgende

Dimensionen: die Aneignung und Verarbeitung von Informationen aus unterschiedlichen Medien (Text, Bild, Film, CD, Internet) sowie von Erfahrungen, vor allem eine entwickelte Lesefähigkeit, die Gesprächsführung und Kooperation, die Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion sowie die Strukturiertheit individuellen Handelns (Methoden der Selbstorganisation des Lernens, Arbeitens, Übens, Leistens). Auch der sachgerechte Umgang mit Medien geh ört dazu.

Sozialkompetenz: Sie ist darauf gerichtet, in wechselnden sozialen Situationen, bei unterschiedlichen Aufgaben und Problemen die eigenen bzw. übergeordneten Ziele erfolgreich im Einklang mit den anderen Personen zu verfolgen. Im Zentrum stehen das Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und für andere, d.h. Selbstwahrnehmung, Selbstverantwortung, Selbstorganisation, und das Verantwortungsbewusstsein für den Umgang mit anderen, d.h. Fremdwahrnehmung, solidarisches Handeln, Kooperations- und Konfliktfähigkeit.

Personale Kompetenz: Sie umfasst zentrale Einstellungen, Werthaltungen und Motivationen, die das Handeln des Einzelnen beeinflussen. Man kann dies auch das Selbstkonzept nennen, das sich auf Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gründet, also auf Einstellungen zur eigenen Person,emotionale Unabhängigkeit, Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten. Zum Selbstkonzept gehören außerdem die kritische Selbstwahrnehmung in Auseinandersetzung mit der Umwelt und der eigenen Position in ihr; schließlich die moralische Urteilsfähigkeit und die Auseinandersetzung mit SinnStufenplan.

 

Unterrichtsorganisation

1. Allgemeines

Unsere Oberschule ist eine Schule, die allen SchülerInnenn einen Schulabschluss ermöglichen will. Wir streben für jeden SchülerInnen den für ihn höchstmöglichen Abschluss an. Aus diesem Grunde erfolgt bei uns der Unterricht in bildungsgangübergreifenden Klassen bzw. bildungsgangübergreifenden Lerngruppen. Wir wollen die einzelnen Bildungsgänge für SchülerInnen und Eltern absolut durchlässig gestalten.

Die individuelle Leistungsfähigkeit  wird durch die Zensierung berücksichtigt.

Unsere Oberschule ist eine Schule mit naturwissenschaftlichem Profil. Wir bieten also verstärkt Unterricht im naturwissenschaftlichen Bereich an (Stundentafel).

Im Wahlpflichtbereich können die SchülerInnen zwischen Französisch oder Russisch, WAT, Naturwissenschaften und Sport wählen.

2. Äußere Bedingungen

Auf dem Schulgelände befinden sich die Oberschule und eine Grundschule.

Beide Schulen nutzen Räume und Nebenanlagen gemeinsam. Absprachen erfolgen hinsichtlich der gemeinsamen Nutzung der Turnhallen, des Fachraumes für WAT, der Pausenhöfe und des Essenraumes. Unterrichtszeiten und Pausenzeiten werden zwischen den Schulen abgesprochen.

3. Schüler und Schülerinnnen

Die SchülerInnen der Oberschule kommen aus Werder aber auch aus den umliegenden Orten. Die Unterrichtsorganisation gewährleistet, dass alle SchülerInnen die Schule pünktlich zum Unterrichtsbeginn erreichen und nach dem Unterrichtsende auch wieder nach Hause kommen. Eine kleine Einschränkung gibt es für die SchülerInnen, die mit dem Regionalexpress aus Richtung Brandenburg kommen. Sie sind im Klassenbuch vermerkt und es könnte sein, dass sie maximal 5min zu spät kommen. Die Lehrer- und Elternkonferenz hat diesem Prozedere zugestimmt.

a) Klassenstufe 7     32 Wochenstunde

SchülerInnen der 7. Klassen haben mit dem Beginn des Schuljahres 2 Stunden Teilungsunterricht in Mathematik und Englisch. Es werden dazu Lerngruppen (halbe Klassenstärke) gebildet, die für den Unterricht in diesen Fächern miteinander gekoppelt werden. Diese Gruppen bleiben auch im 2. Halbjahr als bildungsgangübergreifende Lerngruppen für den Unterricht in Mathematik und Englisch (A-Kurs, B-Kurs) bestehen. 1 Stunde Teilungsunterricht haben SchülerInnen der Klassenstufe 7 im Fach LER. Dieser Teilungsunterricht wird auch mit dem Teilungsunterricht in Mathematik und Englisch gekoppelt.

Die 7. Klassen haben an 2 Tagen pro Woche 7 Stunden. Einmal wird das Fach Sport und dann der Teilungsunterricht Mathematik, Englisch und LER in der 7.Stunde erteilt. 

b) Klassenstufe 8     32 Wochenstunden

Bildungsgangübergreifende Lerngruppen aus der Klassestufe 7 bleiben bestehen.

Kurseinteilung in Mathematik und Englisch wird in Absprache mit den Eltern überprüft. 2 Stunden Teilungsunterricht in Mathematik und Englisch. 1 Stunde Teilungsunterricht in LER. Die Kopplung des Teilungsunterrichtes erfolgt in Mathematik, Englisch und LER. Die 8. Klassen haben an 2 Tagen pro Woche 7 Stunden.

Einmal wird das Fach Sport und dann der Teilungsunterricht Mathematik, Englisch und LER in der 7. Stunde erteilt.

c) Klassenstufe 9     33 Wochenstunden

Bildungsgangübergreifende Lerngruppen bleiben bestehen bzw. werden neu zusammengesetzt( Zugänge, Abgänge). Die Kursbildung in Mathematik und Englisch wird überprüft. Die Kursbildung in Deutsch und Chemie wird neu vorgenommen.

Es gibt 2 Stunden Teilungsunterricht in Mathematik, Englisch und Deutsch sowie 1 Stunde Teilungsunterricht in Chemie. Kopplung des Teilungsunterrichtes in Deutsch und Chemie. Kopplung des Teilungsunterrichtes in Mathematik, Englisch und Deutsch. Die 9. Klassen haben an 3 Tagen pro Woche 7 Stunden. In den 7. Stunden erfolgt der Unterricht im Teilungsunterricht Deutsch / Chemie, im Teilungsunterricht Mathematik / Englisch / Deutsch und den Wahlpflichtfächern.

d) Klassenstufe 10  32 Wochenstunden

Bildungsgangübergreifende Lerngruppen bleiben bestehen. Die Kurszuordnungen werden überprüft. 2 Stunden Teilungsunterricht gibt es in Deutsch und Mathematik und Englisch sowie 1 Stunde Teilungsunterricht in Chemie. Kopplung siehe 9.Klasse.

Die 10. Klassen haben zwei Mal pro Woche eine 7. Stunde. In der 7. Stunde werden die Fächer des Wahlpflichtbereiches unterrichtet. 

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